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Mehr Betreuer, mehr Fahrzeuge - höhere Kosten. Trotzdem möchte die Villa Kunterbunt, dass chronisch kranke Kinder die heiß ersehnten Villa-Ferien erleben können. Herzenssache hilft.

Marie bei der Ferienfreizeit (Foto: Herzenssache)
Herzenssache

Bis Marie wieder so fröhlich lachen konnte, war es ein weiter Weg. Doch die Reitfreizeiten der Villa Kunterbunt helfen ihr, die schmerzhaften medizinischen Untersuchungen und die langen Krankenhausaufenthalte zu vergessen. Bei Marie wurde Akute Lymphatische Leukämie festgestellt - für die ganze Familie war das ein Schock, der das Leben von jetzt auf gleich grundlegend veränderte. Marie hatte einen langen Behandlungsweg mit ungewissem Ausgang vor sich, ihr Bruder musste weiterhin betreut werden, das Familienleben weitergehen. Von Anfang an wurde die ganze Familie im Nachsorgezentrum Villa Kunterbunt betreut. Auch ihr Bruder durfte mit zu den Freizeiten fahren. Marie hat der Kontakt zum Pferd viel Selbstvertrauen zurückgegeben und heute ist sie wieder ein fröhliches Mädchen, das viel lacht.

Marie mit einem gemalten Bild von der Ferienfreizeit (Foto: Herzenssache)
Herzenssache

Unbeschwerte Ferien – auch in der Pandemie

Die Corona-Krise trifft das Nachsorgezentrum auf vielfache Weise. Durch ausgefallene Veranstaltungen hat die Einrichtung viel weniger Spenden als sonst. Diese Fördermittel fehlen nun besonders, wenn es darum geht, die heiß begehrten und ersehnten Ferienfreizeiten für 15 chronisch kranke Kinder zwischen sieben und elf Jahren zu finanzieren. Dazu kommt, dass die Freizeiten durch die Hygieneauflagen bis zu 30 Prozent teurer werden, denn der Verein muss kleinere Gruppen bilden, mehr Betreuer einplanen, mehr Fahrzeuge und Zimmer anmieten. Herzenssache springt ein und unterstützt die Villa Kunterbunt dabei, diese Mehrkosten zu stemmen.

Spenden von Herzenssache haben Aufbau ermöglicht

Das Nachsorgezentrum Villa Kunterbunt ist im Raum Trier DIE Anlaufstation für Familien mit chronisch erkrankten Kindern. Herzenssache hat den Aufbau der Einrichtung von Anfang an mit Spenden unterstützt. 1998 wurde sogar live aus der benachbarten Klinik gesendet und zum Spenden aufgerufen. So kamen rund 300.000 Euro zusammen, die den Aufbau der „Villa“ überhaupt ermöglicht haben. 2019 konnte mit Fördermitteln von Herzenssache ein neues Fahrzeug für die sozialmedizinischse Nachsorge angeschafft werden.

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