Hochwassergebiete: Clean Up nach der Flut

Mit dem Recyclingmobil auf Tour

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Im Juli 2021 zerstörte das Hochwasser die Lebensräume vieler tausender Menschen, darunter auch Kinder und Jugendliche. Und genau diese packen jetzt an – für eine bessere Zukunft!

Kinder und Jugendliche aus dem Projekt Clean Up (Foto: Herzenssache)
Herzenssache

Mit der Hochwasserkatastrophe an Ahr und Mosel rückte der Klimwandel im Südwesten in bedrohliche Nähe. Um von der Ohnmacht wieder ins Handeln zu kommen, möchte der Verein Clean River Project Kinder und Jugendliche nun selbst zu Lebensraum-Gestaltenden machen und mit Hilfe von Herzenssache e.V. einen mobilen Lernort ins Rollen bringen.

Das „Recyclingmobil“ soll künftig in den Hochwassergebieten, insbesondere im Ahrtal, unterwegs sein und regelmäßig Schulen und Jugendeinrichtungen anfahren. Dort werden Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren in mehrtägigen Workshops rund um die Themen Müllverschmutzung und Klimaschutz sensibilisiert. Um das vermittelte Wissen erlebbar zu machen, geht es im nächsten Schritt ans gemeinsame „Clean Up“: In einer Exkursion wird das Flussufer zunächst von Plastikmüll befreit. Der Kunststoff wird gemeinsam in der mobilen Werkstatt recycelt, um daraus kunstvolle Lampen zu fertigen, die die Jugendlichen dann auch mit nach Hause nehmen dürfen. Außerdem sollen sie bei der Winterveranstaltung „Uferlichter“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler ausgestellt werden, um so möglichst viel Aufmerksamkeit für das Thema Nachhaltigkeit zu erreichen. Innerhalb der dreijährigen Förderung sollen rund 4.500 Jugendliche an der Aktion beteiligt werden.

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