Da sein, wenn Kita und Schule noch zu sind

Karlsruhe: Randzeitenbetreuung für Alleinerziehende

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Frühschicht, Spätschicht und alleinerziehend? Wie soll das gehen? Das fragen sich viele Einelternfamilien. Damit dies möglich wird, fördert Herzenssachae ein besonderes Betreuungsangebot.  

 

Frau spielt mit kleinem Mädchen im Herbstlaub. (Foto: Pixabay )
Ein besonderes Betreuungsangebot für Alleinerziehende: Eine sog. Kinderfee hilft bei der Betreuung, solange der Elternteil noch nicht zuhause ist. (Agenturbild) Pixabay

Nicht mehr alleine! 

Dabei sind Alleinerziehende ohnehin schon häufiger von Armut betroffen als Familien, in denen die Eltern noch zusammen sind (Bertelsmann-Stiftung 2020).  

Genau hier möchte IN VIA, katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e.V. gemeinsam mit Herzenssache helfen: Als Ergänzung zum Betreuungsangebot der Kita und Schule, soll eine sogenannte Kinderfee - angeleitet durch eine pädagogische Fachkraft - in die Familie kommen, um die Kinder genau dann zu betreuen, wenn bspw. die Mutter oder der Vater von der Spätschicht noch nicht zuhause ist, der Hort aber schon geschlossen ist.  

In dem Projekt RABE (Randzeitenbetreuung) können die Kinder ihren gewohnten Rhythmus und ihr Umfeld beibehalten, denn die Kinderfeen kommen zu den Familien nach Hause. Und zwar genau dann, wenn andere Betreuungseinrichtungen geschlossen haben: früh morgens, spät abends, an Feiertagen oder während der Nacht- oder Wochenendschicht. Das ist nicht nur für die Kinder stressfreier, sondern auch für die Eltern, die keinen zusätzlichen Organisationsaufwand bei Arbeitszeiten haben, die nicht ins übliche Schema passen. 
Herzenssache unterstützt dieses Vorhaben mit der Übernahme der Personalkosten für eine pädagogische Fachkraft, die koordiniert und qualifiziert sowie und Aufwandsentschädigungen für die Ehrenamtlichen.

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AUTOR/IN
Herzenssache